Invalidenfriedhof Berlin Mitte · Scharnhorststraße · N 52.532124 E 13.372204

Invalidenfriedhof
In den Jahren 1747/48 wurde unter Friedrich II. das Invalidenhaus für seine “lahmen Kriegsleut” errichtet. Diese konnten mit ihren Frauen und Kindern das Haus beziehen. Der angeschlossene Invalidenfriedhof war vorerst militärischen Beisetzungen vorbehalten - im 19. Jahrhundert änderte sich dies. Wenn man Namen der Grabsteine recherchiert erfährt man, dass auch Offiziere unter Friedrich II. zu finden sind.
Die mir bekanntesten Namen, welche ich fand sind: Gerhard Johann David Scharnhorst, Helmuth von Moltke und Manfred von Richthofen …
Das Invalidenhaus wurde aktiv bis 1918 betrieben.
Ab 1925 reduzierten die Machthaber die Grabstätten auf 3.000
Durch den Mauerbau 1961 verlief die Grenze, welche Berlin unmittelbar teilte direkt durch den Friedhof, was weitere Zerstörungen und Schändungen der Grabanlagen zur Folge hatte.
Da die Gnadenkirche, welche in der Zeit 1890 - 1895, unter Schirmherrschaft der Kaiserin Auguste Viktoria, auf dem Gelände errichtet wurde, durch Beschuß im 2. Waffengang stark beschädigt wurde, beschlossen die Machthaber den Abriß der Gnadenkirche im Jahre 1967 zum Gedenken findet man auf dem Gelände die Auguste Viktoria Glocke.





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